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Aktuelle Mitteilungen - Neues aus dem Rathaus

DSL-Übertragungstechnik in Elsdorf-Heppendorf

Aufruf zur Interessensbekundung an funktionstüchtiger DSL-Übertragungstechnik in Elsdorf-Heppendorf

Die Gemeindeverwaltung Elsdorf wird in den nächsten Tagen bei einer Tochtergesellschaft der Telekom AG überprüfen, ob technische Möglichkeiten bestehen, private Grundstücke an eine bestehende Gasfasernetzverkabelung im Bereich Heppendorf anzuschließen. Um die geschäftlichen Zukunftsaussichten einer flächendeckenden Anschließung an ein Netz der Glasfasertechnologie auszuloten, werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Ortslage Heppendorf gebeten, grundsätzlich ihr Interesse an einem derartigen DSL-fähigen Anschluss zu bekunden. Hierfür stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ratsbüros,

Tel. 02274-709-330, -327, -328,  -331

zur Verfügung.

Nach dem derzeitigen Stand der Planung fallen zusätzliche Anschlusskosten über die üblichen Tarifpreise von DSL-Anbietern hinaus nicht an. Die mündliche oder schriftliche Äußerung, an einem Anschluss interessiert zu sein, ist nicht verbindlich, sondern dient lediglich dazu, einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen späteren Betreiber zu schaffen.


Breitbandversorgung im ländlichen Raum

Am 22.02.2010 wurde das Interessenbekundungsverfahren der Gemeinde Elsdorf für Tollhausen und Oberembt in media.nrw.de unter den Begriffen "Themen-Breitband-Ausschreibungen" online veröffentlicht. 

Haushalt 2010

Rund um den Gemeindehaushalt 2010 finden sie hier verschiedene Informationen.



Eröffnungsbilanz der Gemeinde Elsdorf zum 1. Januar 2008






Stellungnahme von Bürgermeister Wilfried Effertz zu den Einlassungen der FDP im Rundblick vom 08.01.2010

Die FDP behauptet unter der Überschrift "2010: Stadt oder Stadt?" im Rundblick Ausgabe 1 / 2010, der Bürgermeister wäre bis zur Entscheidung über die Beantragung der Stadtrechte am 28. 04. 2009 im Rat der Gemeinde Elsdorf nicht bereit gewesen, eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen.

Dies entspricht nicht der Wahrheit.

Bürgermeister Effertz weist darauf hin, dass vor dieser Entscheidung eine Vielzahl von Informationen auch an die Fraktionen geflossen ist, die zu ausgiebigen Beratungen in den verschiedenen Gremien geführt hat:

02.12.2008, Hauptausschuss: Detaillierte Berichterstattung mit Präsentation "Einrichtung einer Baugenehmigungsbehörde in der Gemeinde Elsdorf"
09.12.2008, Rat: Ausgiebige Diskussion
10.02.2009, Rat: Erneute ausführliche Beratung
31.03.2009, Ausschuss für Jugend, Soziales, Schule und Sport: Nochmalige Beratung
28.04.2009, Rat: Ausführliche Kostendarstellung;
anschließend einstimmiger Beschluss über die Beantragung der Stadtrechte (bei 4 Enthaltungen der FDP-Ratsmitglieder)

Über den Jahreswechsel 2008/2009 wurden allen Fraktionen mehrere Gutachten zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt: am 17.12.2008 das Kurzgutachten GPA inkl. Kosten-Nutzen-Analyse, im Anschluss daran das "Langgutachten". Zusätzlich zu diesen Informationen und den Beratungen in den gemeindlichen Gremien wurde das Thema am 24.11.2008 und am 17.03.2009 in Fraktionsvorsitzendenbesprechungen ausführlich beraten.

Über das mit der Stadtwerdung sachlich zusammenhängende Thema "Auslagerung der Mediothek" wurden die Fraktionsvorsitzenden am 05.10.2009 informiert.
Dem Hauptausschuss wurde am 17.11.2009 bei einem Ortstermin im Schulzentrum das Projekt erläutert und eine Kostenaufstellung vorgelegt. Ähnlich wurde am 01.12.2009 der Ausschuss für Bau und Planung bei einem erneuten Ortstermin im Schulzentrum informiert. Dem Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport wurde in seiner Sitzung am 03.12.2009 eine ausführliche Kostenaufstellung erläutert.
In der Sitzung am 08.12.2009 wurde dann der Grundsatzbeschluss zur Auslagerung der Mediothek im Rat der Gemeinde Elsdorf nach erneuter ausführlicher Beratung gefasst.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass in den zurückliegenden fast zwei Jahren Gutachten eingeholt, Gespräche mit Kreisverwaltung und GPA geführt, Informationen aus anderen Kommunen eingeholt und etliche Rats-, Ausschuss- und Fraktionsvorsitzen-densitzungen abgehalten worden sind. Dies alles, um die Ratsfraktionen umfangreichst mit allen notwendigen Informationen zu versorgen und alle von dort gestellten Fragen beantworten zu können. Man darf nach allem ohne Übertreibung annehmen, dass eine so weitreichende Vorarbeit bei allen antragsberechtigten NRW-Kommunen ihresgleichen sucht.
Wenn die FDP wie alle übrigen Ratsfraktionen nunmehr im Besitz all dieser Informationen ist und dennoch behauptet, nicht ausreichend informiert worden zu sein, entspricht dies nicht den Tatsachen.

Wilfried Effertz
Bürgermeister

"Wir werden lesekalisch mit der Gemeindebücherei Elsdorf"


Projekt "Wir werden lesekalisch - mit der Gemeindebücherei Elsdorf. Leseförderung durch attraktive Medienangebote und Zusammenarbeit mit Multiplikatoren"

In diesem Jahr erhielt die Gemeindebücherei Elsdorf Fördermittel des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen für das o.g. Projekt. Bürgermeister Effertz und Büchereileiterin Weber stellten im Rahmen eines Pressetermins vor, was mit diesen zusätzlichen Finanzmitteln bewirkt werden konnte.

So konnte die Bücherei ihren Medienbestand wie folgt verbessern:

  • Aktualisierung der erzählenden Kinder- und Jugendbücher, hier auch Ausweitung des Bestandes in Bezug auf Vorlesebücher

  • Aktualisierung des Kinder- und Jugendsachbuchbestandes und Schließen von Bestandslücken (z.B. Literatur, Musik)

  • Neueinführung von Kinder-CDs (bisher gab es nur Kassetten)

  • Aktualisierung des CD-ROM-Bestandes

Arbeit mit Multiplikatoren:

  • Attraktivere Klassenführungen durch Bibfit-Materialien des Borromäusvereins:

Kinder erhalten bei Klassenführungen einen Rucksack zum Transport der entliehenen Medien und eine Lesekarte, in die für jeden Büchereibesuch mit Ausleihe ein Aufkleber eingeklebt wird. Nach 6 Büchereibesuchen erhält das Kind einen Lesekompass. Gerade dieses Sammelheftchen lockt Kinder immer wieder in die Bücherei. Es wurden schon einige Kompasse ausgegeben, obwohl die Aktion erst Mitte September gestartet ist! In diesem Jahr war es möglich, eine komplette Jahrgangsstufe je Elsdorfer Grundschule mit Rucksäcken zu versorgen.

  • Erwerb eines Bücherkoffers mit Bilderbüchern und Arbeitsmaterialien: Mit diesem Koffer sollen Kindergärten besucht werden, um die Bücherei zu den Kindern zu bringen. Das Interesse an Büchern soll geweckt und Berührungsängste mit der Bücherei abgebaut werden.

  • Erwerb von Bibfit-Materialien des Borromäusvereins für Kindergartenführungen. Diese Führungen sollen im Idealfall auf den Kofferbesuch aufbauen, um den Kindern die Bücherei selbst und ihre Angebote zu zeigen. Es soll auch ein Bücherrucksack verteilt werden.

  • Es konnten 5 Bilderbuchkinos angeschafft werden, die zum Teil auch bei Büchereiführungen zum Einsatz kommen sollen.

  • In diesem Zusammenhang wurde eine transportable Stativ-Leinwand gekauft, um den Einsatz von Bilderbuchkinos zu vereinfachen, da für die fest montierte große Leinwand immer die halbe Bücherei ausgeräumt werden muss.

  • Es konnten 3 große Veranstaltungen für Kinder unterschiedlicher Altersstufen angeboten werden:

"Swimmy" für Kindergartenalter, "Hexe Lilli zaubert Hausaufgaben" für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und eine Vampir-Lesenacht für ältere Grundschüler und Schüler der Klasse 5. Alle waren entweder ganz oder nahezu ausverkauft. Für "Swimmy" wurden zwei Kindergärten eingeladen, ein dritter meldete sich von sich aus.

Steigerung der Attraktivität der Kinderbücherei

  • Die Aufenthaltsqualität der Bücherei wurde verbessert. Nicht nur neue Medien wurden beschafft, sondern die Bücherei konnte sich als Treffpunkt für lesende Kinder  und überhaupt als angenehmer Leseort etablieren. Dazu wurden beschafft:

  • die große Raupe Nimmersatt nach der berühmten Bilderbuchfigur von Eric Carle für den Bilderbuchbereich

  • 3 Lesehennen zum flexiblen Einsatz irgendwo in der Kinderbücherei

  • 25 Sitzkissen zum ständig bequemeren Sitzen auf der Lesebank und für den Bodeneinsatz bei Veranstaltungen.

Es soll nun nicht der Eindruck entstehen, die Gemeindebücherei sei nur für für die Jugend da und nur für sie werde gesorgt. Alle oben genannten Punkte wurden zusätzlich zum allgemeinen Betrieb der Bücherei in die Tat umgesetzt. Es wurden wie immer Medien für alle beschafft: Sachbücher für Allgemeininteressen, Romane (durch alle Sparten: Bestseller, Klassiker, Literatur für Krimifans, Geschichtsinteressierte, Vertreter der leichten Muse und gehobene Ansprüche), Musik-CDs und viele attraktive Hörbücher.


Gebührenspiegel

In dem nachstehenden Gebührenspiegel ist die Entwicklung der Gebühren und Abgaben von 2005 - 2010 dargestellt.

Anlaufstelle für Ehrenamtler

Anlaufstelle für ehrenamtliche und  freiwillige Tätigkeiten im Rathaus eingerichtet

Für Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich betätigen möchten, z. B. durch eine aktive Mitarbeit in Verbänden oder Vereinen, ist im Ratsbüro der Gemeindeverwaltung Elsdorf eine Kontaktstelle eingerichtet.

Wer Interesse an der Vermittlung einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat, wird gebeten sich im Rathaus mit Herrn Fischer unter der Telefonnummer 02274/709-330 in Verbindung zu setzen.


Satzungsänderungen in der Gemeindebücherei

Gemeindebücherei wird noch kundenfreundlicher

Unter anderem soll die Internetnutzung billiger werden

"Wir haben auch Leser aus anderen Kommunen, die früher in EIsdorf gewohnt haben, jetzt aber umgezogen sind. Warum sollte unser guter Service nicht auch für Nicht-Elsdorfer nutzbar sein? Elsdorfer nutzen schließlich auch die Stadtbibliothek Bergheim". Nur ein Punkt in einer Reihe von Überlegungen und Anregungen zur Optimierung der Kundenfreundlichkeit der Gemeindebücherei, den Dipl.- Bibl. Birgit Weber, die Leiterin der Bibliothek, und ihr Team in einem von der Verwaltung verfassten Satzungsentwurf einfließen ließ.

Und in der Tat! Aus der Praxis der vergangenen Jahre haben sich verschiedene Erfordernisse ergeben, die eine Satzungsänderung im Sinne eines verbesserten Service über die Benutzung der Gemeindebücherei Elsdorf notwendig erscheinen lassen.

Fortan soll, den ersten Punkt betreffend, die Gemeindebücherei in Zukunft  "für jedermann offen" sein.

Auch die Verlängerungsmöglichkeiten der Leihfrist wurden erweitert. So kann zukünftig eine Verlängerung von zwei auf vier Wochen, ausgenommen bei Zeitschriften und CDs, telefonisch, per E: Mail oder über den Findus-Internetkatalog beantragt werden.

Wurde vorher das Beschädigen von Barcodeetiketten und oder Signaturschildern obligatorisch mit 2.50 € pro Exemplar dem Verursacher in Rechnung gestellt, so ist dies jetzt eine "Kann -Regelung", da nämlich natürliche Abnutzungen dem Benutzer nicht aufgebürdet werden können.

Dies gilt ebenso bei Beschädigung von MC- oder CD-Hüllen, denn diese sind von Natur aus so empfindlich, dass sie auch ohne bösen Willen durch das häufige Auf- und Zuklappen leiden. Vor allem die Zähne, die die CD halten, brechen schnell. Also kann zukünftig 1 € für eine Beschädigung verlangt werden.

Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Internet-Zugangsservice. Die Gebühr für die Nutzung des PC-Platzes in der Bibliothek wird von 1 € je angefangene halbe Stunde auf 50 ct gesenkt. "Die bisherige Gebühr ist mittlerweile viel zu hoch und führt dazu, dass der Internetanschluss in der Gemeindebücherei viel zu selten genutzt wird", erläutert Birgit Weber.

Im Übrigen können gewünschte Informationen ausgedruckt oder auf Datensticks gespeichert werden. Die Sticks werden auf Viren überprüft. Für Computerausdrucke wird ab der zweiten Seite eine Gebühr von 10 ct erhoben. Die erste Druckseite ist kostenlos.

Aber auch für Kinder soll etwas getan werden. Die Schüler und Schülerinnen der Elsdorfer Grundschulen arbeiten in der Schule oft mit Antolin, einem innovativen Portal zur Leseförderung von der ersten bis zur zehnten Klasse. Sie lesen ein Buch und beantworten dann auf der Homepage www.antolin.de interaktive Quizfragen zum Inhalt. Richtige Antworten werden mit Punkten belohnt. So steigert Antolin die Lesemotivation und fördert dabei das Textverständnis. Die Kinder freuen sich, wenn sie die meisten Antolin-Punkte der Klasse, der Schule oder gar des Bundeslandes erreichen. Für dieses erfolgreiche Konzept wurde Antolin mehrfach ausgezeichnet.

Die Gemeindebücherei will nun den Schülern, die zu Hause keinen Zugang zum Internet haben, an dem öffentlichen PC der Bücherei ermöglichen, die Fragen zu beantworten sowie damit Punkte sammeln zu können und somit einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Das Arbeiten im Buchportal Antolin soll für Kinder mit Leserausweis kostenlos sein, jedoch nur für eine halbe Stunde pro Tag und Kind.

Auf einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Kultur und Denkmalschutz beschloss der Rat der Gemeinde Elsdorf nun die Neufassung der Satzung über die Benutzung der Gemeindebücherei Elsdorf. Das Inkrafttreten wird in Kürze bekanntgegeben.


Neuer Freizeitweg



So soll der Weg auf der ehemaligen Abraumbandtrasse bald aussehen (©bbz landschaftsarchitekten arch42")

14 Kilometer neuer Freizeitweg vom Tagebau bis nach Nieder- außem

Planungen zur Neugestaltung der Abraumband- trasse werden immer konkreter

Es tut sich was in und um Elsdorf und dies nicht erst in einigen Jahren sondern schon bald: Multifunktionsgebäude (Forum) am Tagebaurand mit "Timepark", Neugestaltung der Abraumbandtrasse und die Erschließung eines interkommunalen neuen Gewerbegebietes für energiewirtschaftliche ausgerichtete Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Vorhaben, welche die Attraktivität für die Einwohner, Besucher und auch Investoren in Elsdorf erhöhen und die vom Tagebau geprägte Landschaft auch über die Braunkohle hinaus gestalten sollen.

Im Rahmen von "terra nova", einem gemeinsamen Projekt von Bergheim, Bedburg, Elsdorf und dem Rhein-Erft-Kreises mit Unterstützung von RWE Power im Rahmen der Regionale 2010, ist vor allem die Planung des grünen Freizeitweges auf der im Abbruch befindlichen ehemaligen Bandtrasse in vollem Gange.

Der 14 Kilometer lange Strecke, auch Freizeitachse oder Biosphärenband von den Planern genannt, führt von einem zukünftigen Landschafts- und Industriepark als Erholungs- und Erlebnisort am Tagebaurand ("Timepark") über Esch und Tollhausen bis Niederaußem.

Dort können die Menschen auf einem mit viel Grün und Biotopen umrandeten Asphaltweg wandern, radfahren oder skaten, ohne Straßen überqueren zu müssen. Von  Elsdorfer Ortsteilen sollen mehrere Wege auf die Trasse führen.

Im Bereich der Kreuzung der K 35 mit der Bandtrasse ist die Aufstellung einer sogenannten Blue Box, eine Art Multimedia-Infopavillon, mit einem Besucherparkplatz vorgesehen. Die Zufahrt soll über den in Parallelführung zur Kreisstraße aus Richtung Gärtnerei Friedrichs verlaufenden Wirtschaftsweg erfolgen. Eine weitere Blue Box (Ausstellungsarchitektur), in der sich Besucher über die Geschichte des Braunkohleabbaus informieren können, soll im Übergang zwischen Time Park und Freizeitweg errichtet werden. Dort und auch an anderen Stellen sind zudem einige "Landschaftsfenster" mit freiem Blick in die Umgebung eingeplant.

Der konkrete Entwurf des Biosphärenbandes Abraumbandanlage für das Gemeindegebiet wurde nun im Bauausschuss mit Timo Herrmann vom beauftragten Landschaftsplaner bbz Berlin diskutiert.

Ein strittiger Punkt ist noch die Brücke in Verlängerung des Reitweges in Tollhausen. Nach den Vorstellungen der Planer soll sie abgebrochen werden. Von den Mitgliedern des Ausschusses wurde jedoch gefordert, diese zu erhalten. Insbesondere der im Plan dargestellte Neigungswinkel des abzusenkenden Wirtschaftsweges mit einem Gefälle von 11 % in unmittelbarer Nähe der bebauten Ortslage Tollhausen wurde für nicht vertretbar gehalten. Vor allem Tollhausens Ortsvorsteher und Gemeindeschiedsmann Rudolf Habrich stemmte sich heftig dagegen: "Wenn im Winter kleine Kinder bei der Steigung durch das Loch laufen, gibt es vielleicht Tote". Die Brücke sei als Fußweg der Tollhausener Schüler zur Bushaltestelle an der Gärtnerei sehr wichtig.

Herrmann sagte zu, bei Abbruch der Brücke den Zuweg in die Bandtrasse mit einem Gefälle von nicht mehr als 6 % vorzusehen, auch wenn damit zusätzlicher Flächenerwerb für die Böschungen verbunden sein sollte.

Als Alternative zur Einsparung von Unterhaltskosten für das Bauwerk wurde auch angedacht, die Brücke für den landwirtschaftlichen Verkehr zu sperren und die Nutzung auf Radfahrer und Fußgänger zu beschränken.

Planerisch könne die Brücke also bleiben, das müsse jedoch mit RWE und der Regionale verhandelt werden. Allerdings wäre dann möglicherweise Elsdorf für die Unterhaltungskosten zuständig, erklärte der Planer.

Der Ausschuss kam darin überein, dass erst einmal eine Bürgerinformation mit Ortsbesichtigung organisiert wird, um die Meinung der Anwohner zu erfahren.




Abraumbandanlage im Bereich Esch


Demnächst neuer Radweg

Von der Bahntrasse zum Alleenradweg

Direkter Radweg zwischen Elsdorf, Bergheim und Bedburg auf der stillgelegten Bahnstrecke Düren - Neuss

In diesem und den nächsten Jahren werden rund 350 Kilometer sichere Radwege auf stillgelegten Bahnstrecken in NRW geschaffen. Auch die Strecke von Bedburg nach Elsdorf ist als "verkehrswichtiger kommunaler Radweg" in das Handlungsprogramm, das vom Verkehrsministerium gefördert wird, aufgenommen worden.  Es soll eine direkte Radwegeverbindung zwischen Elsdorf, Bergheim und Bedburg auf der stillgelegten Bahnstrecke entstehen. Ausgangspunkt in Elsdorf ist die Gladbacher Straße.

Der Vorteil für die Bahn AG als Eigentümer ist, aus der Verkehrssicherungspflicht entlassen zu werden. Der Vorteil für Radfahrerinnen und Radfahrer oder auch die übernehmenden Gemeinden ist, nahezu steigungsfreie und geradlinig verlaufende Radwege abseits der Straßen nutzen zu können und damit den Radverkehr im Rhein-Erft-Kreis noch attraktiver zu gestalten. Auch eröffnen sich  neue Mobilitätschancen für alle Generationen. 

Der erste Bauabschnitt der 5,1 Kilometer langen Strecke  beträgt 2,7 Kilometer und ist auf Bergheimer und Elsdorfer Boden für dieses Jahr bewilligt worden.

Ursprünglich wollte der Rhein-Erft-Kreis, dass sich die drei an die Strecke angrenzenden Kommunen Bergheim, Bedburg und Elsdorf an den Bau- und Planungskosten beteiligen. Bergheim und Bedburg hatten zunächst jedoch  eine Kostenbeteiligung abgelehnt.

Nach weiteren Verhandlungen mit allen Beteiligten kam es nun im Mai diesen Jahres zu einem Ergebnis und einem Vertragsentwurf. Fazit: Der für den Radweg benötigte Grunderwerb wird von den Kommunen zu ihren Lasten getätigt und der Kreis übernimmt die Bau- und Planungskosten. Der Rhein-Erft-Kreis finanziert jedoch die Kosten des Grunderwerbs vor und rechnet später die kommunalen Eigenanteile des Grunderwerbs mit den Vertragspartnern ab, sobald die Abrechnung mit dem Land NRW als Zuschussgeber erfolgt ist.

Auch für die Kosten der Unterhaltung des Radweges fanden die Beteiligten einen Kompromiss. Für die Dauer von drei Jahren ab Herstellung der Bepflanzung - Garantiedauer des Landschaftsbauunternehmers - übernimmt der Kreis die Anwuchs- und Grünpflege. Für weitere fünf Jahre nach Ablauf dieser drei Jahre sorgen die Kommunen für den Unterhalt und die Pflege der Grünflächen, jeweils auf ihrem Hoheitsgebiet. Nach acht Jahren muss die Unterhaltung der Gesamtanlage neu verhandelt werden. Bereits jetzt verpflichtet sich der Kreis, mindestens 25% der künftigen Kosten zu übernehmen.

Die Kommunen verlieren ihr Eigentum an den Teilflächen des Alleenradwegs dann, wenn die neue Kreisstraße K 38 n als Erschließungsanlage der sogenannten LEP VI Gewerbefläche fertiggestellt ist, der Radweg also als straßenbegleitende Nebenanlage der Kreisstraße weiter besteht.

Inzwischen hatte der Naturschutzbund Gründe erläutert, den Alleenradweg abzulehnen. Es seien zwischenzeitlich schützenswerte Kleinbiotope auf dem Bahnkörper entstanden. Ferner gebe es durchaus ausreichend viele Radwege, auch in der Verbindung von Bedburg nach Elsdorf. Der Beigeordnete Johannes Mies erklärte, dass man in Elsdorf auf keinen Fall großflächig in die Vegetation eingreifen wolle und das Programm für die Bepflanzung am Wegrand diesbezüglich auch noch einmal überarbeiten werde.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte mit dem Bau des Alleenradwegs 2010 begonnen werden.

Der Ausschuss für Bau und Planung des Rates der Gemeinde Elsdorf beschloss nun "einmütig" in seiner letzten Sitzung, die Vereinbarung abzuschließen und den Bürgermeister zu beauftragen, den Grunderwerb zu den vertraglich vorgesehenen Bedingungen für die Gemeinde Elsdorf durchzuführen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Vertrag durch Zustimmung und Unterzeichnung aller Vertragspartner wirksam zustande kommt.



Die Bahntrasse heute, von der Gladbacher Straße beginnend Richtung Bedburg - bald Alleenradweg


Der Bürgermeister informiert

Eine Bilanz 2005 - 2009

In letzter Zeit wurde häufiger mit Zahlen und Salden operiert. Eine kurze Zusammenstellung zeigt, dass im Zeitraum 2005 - 2009 in erheblichem Umfange in die Infrastruktur der Gemeinde investiert worden ist.

Soweit man die Verbindlichkeiten erwähnt (derzeit 45 Mio. €), sollte auch die andere Seite der Bilanz, d.h. ein Anlagevermögen von 148 Mio. € hervorgehoben werden.

Mit Klick auf die untenstehende Datei erhalten Sie nähere Details.


Katholisches Jugendzentrum Elsdorf (Juze)

Von Tanzen und Taekwondo bis Radsport und Mädels Time

Breites Angebot im Katholischen Jugendzentrum Elsdorf (Juze) findet regen Zuspruch

Im Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales und Sport stellten kürzlich Vertreter des Gemeindejugendringes ihre Jugendarbeit in Elsdorf vor. Auch Kai-Uwe Reck und Nicol Berkholz vom katholischen Jugendzentrum in der Liebfrauenstraße berichteten über die Aktivitäten ihres Teams.

Bürgermeister Effertz freute sich, dass der jährliche Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 50.000 Euro gut angelegt ist. Insgesamt haben im vergangenen Jahr über 7.400 Besuche von Kindern und Jugendlichen, die die Angebote der Einrichtung genutzt haben, stattgefunden.

Zum regelmäßigen Treffpunkt der "Offenen Tür" kamen über 2.600 Jugendliche und 960 Kinder, 3.800 junge Menschen nahmen die umfangreichen und attraktiven Sport- und Freizeitangebote wahr: Tanzen, Karate, Mädel's Time, Radsport AG, Bodybuilding AG, Taekwondo, Koch AG oder Basteln.

Auch etliche junge Besucher mit Migrationshintergrund verkehren inzwischen im Juze.

Für die Mitarbeiter ist es selbstverständlich, im Bedarfsfall als Tröster und Ratgeber bei Problemen den Teenagern in Einzelgesprächen zur Verfügung zu stehen. Aber auch bei Schularbeiten wird weitergeholfen.

Viele "Stammgäste" möchten das Juze nicht mehr missen; 2008 waren es rund 1.100 Besuche. Das starke Zusammengehörigkeitsgefühl und das gute Sozialverhalten werde, so Nicol Berkholz, auch deutlich durch die freiwillige Mithilfe bei Veranstaltungen wie dem Pfarrfest oder dem Tag der offenen Tür.

In der Vergangenheit gab es gelegentlich vor und auch im Juze Unruhe und Störungen. Die Situation sei jedoch seit einiger Zeit "sehr harmonisch und entspannt", erklärte die Jugendleiterin. Anwohner hätten dies bestätigt und der kommunale Ordnungsdienst ebenso.

Tradition haben inzwischen die Ferienspiele für Acht- bis Zwölfjährige. Die Nachfrage ist sehr gestiegen, so dass diese nicht nur in den Sommer- sondern auch in den Oster- und Herbstferien angeboten werden.

Nachdem nun die Ferienzeit beendet ist und auch die kleinen Renovierungsarbeiten abgeschlossen wurden, startete das katholische Jugendzentrum ab letztem Montag für die zweite Jahreshälfte mit vollem Elan wieder durch.

Ebenso kommt  die "Mobile Arbeit", beispielsweise in Oberembt, wieder "ins Rollen".

Die erste "Offene Tür" lud auch schon zum Reinschnuppern ein und die beliebte Kinderdisco gibt es am Freitag, dem 21.08.2009 von 16.00 bis 19.00 Uhr. Eingeladen sind Boys und Girls bis 15 Jahren! Eintritt: 50 Cent inklusive kostenlosem ersten "Drink". Was gibt's noch? Neben "cooler Musik" und netten Leute auch leckere Sachen zum Essen und Trinken, verspricht das Team.

Vom 12. Oktober bis zum 16. Oktober 2009 veranstaltet das Juze erneut die Herbstferienspiele. Teilnehmen können Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren. Ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit einem Ausflug und verschiedenen Workshops wartet auf die interessierten Kids. Für einige Interessenten gibt es noch Plätze.

Kontakt und Infos: Mo. - Fr. ab 13.30 Uhr Kath. Jugendzentrum Elsdorf: Nicol Berkholz / Kai-Uwe Reck, Liebfrauenstraße 1, 50189 Elsdorf, Tel. 02274/ 7346 und auf der Homepage www.juze-elsdorf.de




Jugendleiter Kai-Uwe Reck und Nicol Berkholz




"Coole" Partys gehören ebenfalls zum Programm


Konjunkturpaket II

Konjunkturpaket II - Erste Maßnahmen im Rat beschlossen

Vor allem Schulen sollen saniert werden

Vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Bundesregierung zu Beginn des Jahres 2009 ein sogenanntes "Konjunkturpaket II" aufgelegt, welches seiner Zielsetzung nach einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur und des lokalen Handwerksgewerbes leisten soll, vor allem die Umsetzung von Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder. 

Der Gemeinde Elsdorf wurde seitens der Bezirksregierung Köln ein Betrag von 1.685.530 € aus den Mitteln des Konjunkturpakets II auf Abruf zur zweckentsprechenden Verwendung zur Verfügung gestellt. Von dieser Summe darf ein Teilbetrag von  851.114 € für "Bildungsinfrastrukturmaßnahmen" verwendet werden, die restlichen 834.416 € stehen für allgemeine Investitionen zur Verfügung. Der Abruf der Mittel ist bis zum 31.12.2011 möglich.

Unter Investitionen mit Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur versteht der Gesetzgeber Einrichtungen der frühkindlichen Infrastruktur, Hochschulen und kommunale oder gemeinnützige Einrichtungen der Weiterbildung sowie Forschung. Der Investitions-schwerpunkt Infrastruktur bezieht sich auf Krankenhäuser, Städtebau ohne Abwasser und ÖPNV, kommunale Straßen unter Beschränkung auf Lärmschutzmaßnahmen, Informations-technologie und sonstige Infrastrukturinvestitionen, soweit es sich nicht um durch Gebühren oder Beiträge refinanzierende Maßnahmen handelt.  

Nach dem Gesetz dürfen nur "zusätzliche", also bislang noch nicht haushaltsplanmäßig veranschlagte Investitionen gefördert werden. Unzulässig ist außerdem die "Doppelförderung" von Maßnahmen, welche bereits durch andere Förderprogramme - etwa der KfW oder durch Landesförderzuschüsse - unterstützt werden.

 Da die Kommunen auch einen Eigenanteil von 25 % bei den Investitionen zu leisten haben, entschloss sich der Rat, die von der Verwaltung vorgeschlagenen zahlreichen Maßnahmen genau zu sondieren und einen Prioritätenkatalog aufzustellen. Es "soll nichts übers Knie gebrochen werden" bei zu erwartenden zukünftigen Mindereinnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise, lautete der einhellige Tenor der Ratsmitglieder.

Einstimmig wurde beschlossen, die Fenster- und Türanlagen der Elisabeth- und Arnoldusschule für etwa 100.000 €, im Schulzentrum die Fassade und die Dächer für circa 350.000 € und im Rathaus die Fensteranlage im Treppenhaus für knapp 40.000 € zu erneuern oder zu sanieren. Im Wesentlichen steht die Senkung des Heizenergieverbrauchs dabei im Vordergrund.

Zurückgestellt für tiefergehende Beratungen im Fachausschuss wurden kostenintensive Vorschläge wie die Neuerrichtung des Feuerwehrgerätehaus in Oberembt (500.000 €), die Erneuerung der Fenster- und Lüftungsanlage im Hallenbad Berrendorf (370.000 €), den Austausch der restlichen Fenster im Hauptgebäude des Schulzentrums (390.000 €) und die Dachsanierung des Rathauses (158.000 €).

Die im Bereich "Bildung" vorgesehenen Mittel für "Investitionen mit Schwerpunkt Bildungsinfrastruktur" dürfen ausschließlich für die "energetische Sanierung" der Gebäude verwendet werden. Gleichwohl wies der Staatssekretär für Kultur NRW in einem Schreiben darauf hin, dass die Bundesregierung beabsichtige, auch andere Maßnahmen im Bildungsbereich zu fördern. Daher stimmte der Rat zu, bei der Planung einen Betrag von 100.000 € vorläufig freizuhalten, um eventuell eine in Abstimmung mit den Schulen erwogene Totalsanierung der Schul-Computer über die Konjunkturfördermittel gewährleisten zu können. 

Die Ermittlung des gesamten Einsparpotentials kann durch die Verwaltung nicht geleistet werden. Wenn überhaupt möglich, müssten Gutachter herbei, die natürlich wieder hohe Honorarkosten verschlingen würden, worauf Bürgermeister Wilfried Effertz hinwies.

Auch der Vorschlag, die Breitbandversorgung für Oberembt und Heppendorf aus den Mitteln zu verbessern, wird geprüft. Jedoch könne es besser sein, den Weg über Landesfördermittel zu beschreiten, war aus den Reihen des Rates zu hören. Derzeit führt der Bürgermeister Verhandlungen mit der Telekom über die Konditionen der Kooperation zur Versorgungsverbesserung.

Untersucht wird derzeit ebenso seitens der Verwaltung der Sanierungsbedarf bei den Spiel-, Bolz- und Aschenplätzen.



In der Arnoldusschule soll die Fenster- und Türanlage saniert werden


Elsdorfer Einzelhandels-Struktur

Licht und Schatten in der Elsdorfer Einzelhandels-Struktur

 

Gutachten sieht Weiterentwicklung im Ortskern als vorrangig

 

 


Auf 144 Seiten kann die Elsdorfer Bevölkerung in den kommenden Wochen die Ergebnisse eines Gutachtens (GMA) über die Einzelhandelsstruktur in Elsdorf nachlesen und sich bei der Verwaltung darüber äußern. Es enthält eine umfassende Bestandsanalyse und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen für die Gemeinde. Parallel dazu sollen die möglicherweise betroffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beteiligt und zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert werden, wie beispielsweise die Bezirksplanungsbehörde oder die IHK.

 

Der Bevölkerung in Elsdorf steht gegenwärtig ein einzelhandelsbezogenes Kaufkraftpotenzial von ca. 115 Mio. Euro zur Verfügung, von dem durch den ansässigen Einzelhandel aktuell nur etwa 48 % gebunden werden. Insgesamt besteht der Einzelhandel derzeit aus 109 Betrieben mit einem Umsatz von ca. 65 Mio. Euro.

 

Die Außenorientierung der Bürger ist bei den Befragten der Altersgruppen 18 bis 30 Jahre sowie 46 bis unter 65 Jahre am stärksten ausgeprägt. Als Gründe gegen den Einkauf nennen die Bürger insbesondere die Aspekte mangelnde Angebotsvielfalt, zu wenig Fachgeschäfte, die dezentrale Lage der Geschäfte, die Parkmöglichkeiten sowie die Einkaufsatmosphäre. Als Gründe dafür werden demgegenüber die Nähe bzw. Erreichbarkeit, aber auch ein gutes Lebensmittelangebot angeführt.

 

Tendenziell positiv werden von den Verbrauchern neben dem Angebot zur Grundversorgung, die Freundlichkeit der Bedienung sowie die Ladenöffnungszeiten beurteilt.

Die Einzelhändler selbst bewerten die Imagefaktoren Service und Qualität der Beratung jedoch positiver als die Bürger, sehen aber in punkto Einkaufsatmosphäre, Gestaltung der Geschäfte, Angebot zur Grundversorgung und Ladenöffnungszeiten größeren Handlungsbedarf.

 

Der Verkaufsflächenschwerpunkt liegt sortimentsbezogen mit ca. 44 % bei Nahrungs- und Genussmitteln, wobei sämtliche Lebensmittel-SB- Märkte außerhalb der Ortsmitte von Elsdorf platziert sind.

 

Nach gutachterlicher Einschätzung sollte vorrangig ein Abbau dieses Ungleichgewichts

zwischen dem Ortskern und den dezentralen Einzelhandelsstandorten Hinter den Gärten und Carl-Diem-Straße erfolgen.

 

Unter standortplanerischen Aspekten sei zu empfehlen, zusätzliche großflächige Einzelhandelsbetriebe innerhalb des zentralen Versorgungsbereichs von Elsdorf zu konzentrieren. Angebotserweiterungen wären bei Nahrungs- und Genussmitteln, im Bereich Bekleidung, Schuhe, Sport sowie in der Sparte Hausrat, Möbel und beim sonstigen Einzelhandel sinnvoll.

 

Der Rat der Gemeinde Elsdorf wird nach Abwägung der eingegangenen Äußerungen und Stellungnahmen ein städtebauliches Entwicklungskonzept beschließen mit der Folge, dass außerhalb des zentralen Versorgungsbereiches zukünftig keine Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen großflächiger Betriebe mit Nahversorgungs- /zentrenrelevanten Sortimenten zugelassen werden können. Für Einzelhandelsstandorte, die außerhalb des Ortskernes bereits vorhanden sind, gilt jedoch grundsätzlich ein Anspruch auf Bestandsschutz.

 



Das Einkaufscenter an der Carl-Diem-Straße liegt außerhalb des Elsdorfer Ortskerns, bietet aber den Ortslagen Neu-Etzweiler, Angelsdorf und Elsdorf (teilweise) eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung, die fußläufig erreichbar ist.


Stadtrechte für Elsdorf

Erklärung des Bürgermeisters in der öffentlichen gemeinsamen Sitzung des Hauptausschusses und des Auschusses für Jugend, Schule, Soziales und Sport des Rates der Gemeinde Elsdorf am 31.03.2009

Beschlussvorlage zur Thematik "Stadtrechte für Elsdorf"

Lärm-Aktionsplanung Elsdorf

Hier finden Sie Informationen zur Lärm-Aktionsplanung der Gemeinde Elsdorf

Antwort des Bürgermeisters auf die Anfrage eines Bürgers, warum nicht auch die Lärmemissionen des Tagebaus im Rahmen der Prüfung der Lärmsituation im Gemeindegebiet  berücksichtigt werden.

Grünes Telefon/Meldung von Umweltbelastungen

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zum "Grünen Telefon" in der Gemeindeverwaltung sowie bei tagebaubedingten Umweltbelastungen die Kontaktdaten zu RWE Power AG bzw. zum Bergamt Düren.

Beratung der Deutschen Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung berät im Rathaus. Termin ist jeweils der 3. Mittwoch des Monats.


Tagebau-Besichtigungsfahrten

Besichtigungsfahrten in den Tagebau Hambach

Aktuelle Termine für Besichtigungsfahrten werden  im wöchentlich erscheinenden Rundblick veröffentlicht.


Aktuelle Mitteilungen aus dem Rundblick

Aktuelle Mitteilungen finden Sie auf dieser Seite und auch im "Rundblick Elsdorf", der wöchentlich allen Haushalten zugestellt wird.




Infoboxen

Kontakt u. Öffnungszeiten

Anschrift des Rathauses:
Gladbacher Str. 111
50189 Elsdorf

Kontakt:
Tel.:
02274 / 709 - 0
Fax:
02274 / 3511
e-mail: buergermeister@elsdorf.de

Öffnungszeiten:
montags-freitags:
08.00 - 12.00 Uhr
donnerstags:
14.00 - 18.00 Uhr

Sprechstunde des Bürgermeisters:
donnerstags
14.00 - 18.00 Uhr
ansonsten bitte tel. Anmeldung unter
02274 / 709 - 301