Geschichte der Stadt Elsdorf
Ein kurzer geschichtlicher Abriss zur Geschichte der Stadt Elsdorf

Wappen der Stadt Elsdorf seit 1975
Sie ist Rechtsnachfolgerin der bis dahin selbständigen Gemeinden Angelsdorf, Elsdorf, Esch, Heppendorf, Niederembt und Oberembt.
Schon in der Spätantike gab es im Bereich der Römerstraße, die mitten durch die Stadt verläuft, zahlreiche Gehöfte. Aber erst in der fränkischen Besiedlungsperiode entstanden die Dorfformen, wie wir sie heute kennen. Die Wurzeln der Stadt reichen zurück in das Ende des 5. Jahrhunderts, als die fränkischen Ansiedlungen schon eine gewisse Besiedlungsdichte aufwiesen, wie die Ausgrabungen mehrerer fränkischer Gräberfelder im Bereich der Stadt belegen. Eine erste schriftliche Nennung Elsdorfs ist uns aus dem 12. Jahrhundert überliefert.
Der Sage nach stammt der Name Elsdorf von Egilhard, dem im Jahr 881 bei Bergheim erschlagenen Abt von Kornelimünster. Einer seriösen Prüfung hält diese Version jedoch nicht Stand. Die Dorfnamen leiten sich überwiegend von den Namen derer her, die dort die Keimzelle der Ansiedlung bewohnten und bewirtschafteten: Elsdorf = Dorf des Agil; Berrendorf = Dorf des Bero; Heppendorf = Dorf des Heppo, usw. Die Entwicklung des Namens unserer zentralen Ortschaft geht über Egilo-, Egilis-, Eilsdorp, bis hin zu Elsdorf.
Um das Jahr 1800 hatte Elsdorf ca. 500 Einwohner; nach der Gründung der Zuckerfabrik der Firma Pfeifer & Langen im Jahr 1869 vergrößerte sich die Bevölkerungszahl des Ortes in bedeutendem Maße. Heute leben in der Stadt Elsdorf über 21.000 Einwohner.


